Hallo Thomas,
ich denke dass die Formulierung "Flucht vor dem Leben" falsch ist. Ein Betroffener möchte gerne leben. Nur nicht so!
Es ist die Perspektivlosigkeit die den Betroffnen verunsichert und das kann zu lebensentmutigen Gedanken führen. Betroffenen können sich nicht vorstellen, dass das Leben wieder schön werden kann. Es ist so, dass in einer Krankheitsphase der Betroffene keinen Zugang zur Umwelt bekommt. Das verunsichert die Mitmenschen und auch manche Therapeuten, was wiederum den Betroffenen verunsichert. Der Betroffene möchte Hilfe haben und wird doch weggeschickt. "Wir können für Sie nichts mehr tun! Alles Gute!" Das sind aufmunternde Sätze, die der Betroffene in den "Enke" treiebn kann.
Fröhliche Grüße aus Essen,
M.