Autor Thema: Helfer in Not - Pflegende Angehörige laut Studie überfordert  (Gelesen 72 mal)

Offline Thomas Beßen

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"Bei der Frage, wer der größte Pflegedienst des Landes ist, kann man schnell danebenliegen. Die Caritas ist es nicht, auch nicht die Diakonie. Es sind die Angehörigen der Pflegebedürftigen – also Ehepartner, Kinder, auch Geschwister. Schätzungsweise 4,7 Millionen pflegende Angehörige gibt es bundesweit. Eine neue Studie zeigt nun, dass ihre Lage sich durch die Corona-Pandemie teilweise gravierend verändert hat. Fast jeder dritte Befragte gab an, dass sich die Pflegesituation durch Corona verschlechtert habe. Von zunehmender Hilflosigkeit berichteten 29 Prozent der Befragten, von steigender Verzweiflung 22 Prozent. Litten die Pflegebedürftigen an Demenz, war die Not der Angehörigen noch einmal größer. Das geht aus einer neuen Studie des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) und der Berliner Charité hervor, die der F.A.Z. vorliegt. Das ZQP ist eine Stiftung, die dem Verband der Privaten Krankenversicherung nahesteht. Die Forscher haben zur Zeit des bundesweiten Lockdowns 1000 pflegende Angehörige befragt. ..."

>>> https://zeitung.faz.net/faz/politik/2020-06-30/540c90de58ee3100d1957689c8a87c5c/?GEPC=s5

Morgengrüße!
Thomas Beßen
Wer heute krank ist, muss kerngesund sein.