Autor Thema: Seit zehn Jahren gibt es „angehörigenfreundliche Intensivstationen“  (Gelesen 357 mal)

Offline IKARUS

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kann auf folgender Internetseite weiter gelesen werden.
https://www.uni-wh.de/detailseiten/news/seit-zehn-jahren-gibt-es-angehoerigenfreundliche-intensivstationen-7056/
Als es vor zehn Jahren begann, wurden die Initiatoren belächelt. Heute ist es fast ein Gütesiegel geworden
Was aus Beharrlichkeit doch werden kann! Durch- und Aushalten lohnt sich!!

Sonnige Grüße, Michael Günnewig

Offline Thomas Beßen

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Hallo Michael,

für wahr eine prima Sache! Siehe auch http://www.pflegesoft.de/forum/index.php/topic,6655.msg16881.html#msg16881 😎

Sonnige Grüße!

Thomas
Wer heute krank ist, muss kerngesund sein.

Offline IKARUS

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Danke für deinen Hinweis Thomas!
Nun frage ich mich, ob es da parallel Arbeiten gegeben hat. Das kann ja sehr gut so sein.
Nun sind aber zwei Fachleute auf den Folien angeführt, die zur Uni WH eine berufliche Beziehung haben.
Ich kann mich ja von den Ideen anderer inspirieren lassen, sollte sie dann aber im Literaturverzeichnis auch erwähnen. Ist nur fair!
Die Folien zeigen auch sehr gute Gedankengänge, die ich so nicht aus WH kenne.

Mir ist aber auch sehr wichtig zu erwähnen, dass wenn wir so agieren wollen, wir erweiterte Rahmenbedingungen benötigen.

Auch wenn die emeritierte Pflegewissenschaftlerin Frau Prof. E. Kellnhauser fordert, dass wir mehr Empathie einbringen sollen, frage ich mich doch, wo die Zeit herkommen soll, wenn wir den Angehörigen umfangreiche Erklärungen geben sollen.
Die Personaldecken wurden ja abgesenkt, weil die Bevölkerung an den Kosten für Krankenhäuser und Altenheimen sich nicht über ihre Krankenkassen- oder Pflegeversicherungsbeiträgen beteiligen wollten.
Jetzt sagt Herr Spahn[Bundesgesundheitsminister, CDU], dass PFLEGE teurer werden wird, will die Gesellschaft besser gepflegt und betreut werden. So (sehr) langsam kommt da Bewegung ins Feld.

Sonnige Grüße, Michael
« Letzte Änderung: 14. Juli 2018, 11:42:41 von IKARUS »

Offline dino

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Also ersteinmal ist es positiv das es sowas gibt. Ich gehe davon aus das die "Dunkelziffer" der progressiven Intensivstationen höher liegt.
Manchmal entwickeln mehrere Kollegen/innen unabhängig voneinander das Selbe, könnte auch hier sein. Auf jeden Fall ist es ne gute Entwicklung.

Die Personaldecken wurden ja abgesenkt, weil die Bevölkerung an den Kosten für Krankenhäuser und Altenheimen sich nicht über ihre Krankenkassen- oder Pflegeversicherungsbeiträgen beteiligen wollten
Wo kann ich das nachlesen, eine Volksbefragung gab es jedenfalls nicht. Meines Wissens war es eine rein politische Entscheidung damals. Es lautete die Devise: Ab heute Morgen wird jetzt gespart. Davon waren übrigens alle Belange des öffentlichen Lebens betroffen. Guck Dir z. B. die Bundeswehr an, deren Zustand ist unter aller Kanone (guter Wortwitz :-D)
Tija, ohne Moos nix los, ergo wird das System teurer, für Alle. Auf absehbare Zeit werden auch die Steuern erhöht werden (müssen), da die Verpflichtungen der EU gegenüber ansteigen werden. Und egal, ob mit oder ohne USA, auch die Verteidigungsanstrengungen, und damit Ausgaben, steigen. Die Probleme im nahen Osten werden auch nicht geringer, somit steigt auch der Ölpreis. Kurzum, dass Leben wird teurer. Und dies sind Kosten, auf die wir keinen Einfluss haben. Und dann wollen ein Paar noch eine Pflegekammer, die durch einen Pflichtbeitrag gedeckt werden soll. Ist das nun noch ein Spielzeug für fehlgeleitete Standespolitik, oder schon pathologisch. Zurück zum Thema. Auch die Normalstationen profitieren von einer liberalen Haltung gegenüber Besuchern. Als ich Anno 63 meinen Wurm verlor durfte mich meine Mutter in der Klinik pflegen. Dies trug wesentlich dazu bei das ich schnell gesundete. Als Asthmakind gehörte ich zu den Risikopatienten, und man wollte natürlich einen Asthmaanfall vermeiden. Was auch gelang.
VG
dino
« Letzte Änderung: 14. Juli 2018, 13:18:06 von dino »