Autor Thema: Sterbehilfe in den Niederlanden: Der Tod kostet 180 Euro und kommt per Post  (Gelesen 177 mal)

Offline Thomas Beßen

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"In den Niederlanden löst der Rücktritt einer Sterbehilfe-Kontrolleurin eine heftige Debatte aus. Auch Ärzte schlagen Alarm: „Die Dämme brechen.“

Mareike ist tot. Das stand schon seit einigen Tagen fest, seitdem das Sterben der 74-jährigen Niederländerin vorbereitet worden war. „Sie kann nicht mehr“, sagte ihr Mann Hendrijk (79) am Telefon und wurde ganz still, als er hinzufügte: „Ich halte gerade ihre Hände.“ Vor fünf Jahren gab es die ersten Anzeichen von Demenz. „Ich bin nicht mehr die, die ich bin“, habe sie immer wieder gesagt und geweint – in den wenigen Augenblicken, in denen sie noch „wach“ war, ihre Familie erkannte. In einem dieser Momente sprach sie erst mit ihrem Mann, dann mit den Kindern und schließlich mit dem Hausarzt. „Ich habe kein Leben mehr, bitte lasst mich gehen“, sagte sie immer wieder. In diesen Tagen ist sie gegangen. Mit Hilfe ihres Arztes. ..."


Quelle & mehr: https://www.saarbruecker-zeitung.de/politik/themen/der-tod-kostet-180-euro-und-kommt-per-post_aid-7122750

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Thomas Beßen
Wer heute krank ist, muss kerngesund sein.